Das Abaco-Orchester lässt bei seinem Debüt in Wangen bekannte Melodien erklingen. Auf dem Programm steht zunächst Franz Schuberts geheimnis- und legendenumwobene achte Sinfonie, die sogenannte „Unvollendete“. Sie besteht aus nur zwei anstatt üblicherweise vier Sätzen; über die Gründe für deren Unvollständigkeit wird bis heute spekuliert. Auch der zweite Teil des Konzerts steht ganz im Zeichen der Romantik. Es wird Johannes Brahms‘ herrliche vierte und letzte Sinfonie zu hören sein, die er während zweier Sommerurlaube in der Steiermark komponiert hat. Hans von Bülow, der die Uraufführung dirigierte, urteilte über dieses besondere Werk: „Nr. IV riesig, ganz eigenartig, ganz neu, eherne Individualität. Athmet beispiellose Energie von a bis z.“

Abaco Das Abaco-Orchester, Symphonieorchester der Münchner Universität, zählt zu Münchens bekanntesten Amateur-Klangkörpern und besteht aus Studenten und jungen Berufstätigen, die sich neben Studium und Beruf mit großer Leidenschaft der Musik widmen und sich allwöchentlich zur Probenarbeit treffen. Viele Musiker waren Mitglieder der deutschen Landesjugendorchester, des Bundesjugendorchesters und Preisträger bei „Jugend musiziert“. Einige hatten sogar ein Musikstudium begonnen, bevor sie sich dann für ein anderes Studium entschieden. So ist das technische und vor allem musikalische Niveau für ein Laienorchester sehr hoch.

Die musikalische Leitung liegt bei Joseph Bastian, Mitglied des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, der seit 2011 mit Herzblut, Charme und höchster musikalischer Präsenz am Pult des Abaco-Orchesters steht.

Das Konzert findet am Sonntag, 18. September, 18 Uhr, im Festsaal der Waldorfschule Wangen, Rudolf-Steiner-Straße 4, statt. Karten sind zum Preis von 15 € über www.reservix.de, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse erhältlich. Schüler und Studenten erhalten ermäßigte Karten zum Preis von 5 €.