Klassenspiel – Archiv

 
  • Oberstufenprojekt

    „Der Sturm“ – frei nach William Shakespeare

    Inseln sind, zumindest in der Literatur, oftmals Labore für Menschenversuche: Gestrandete Reisende der westlichen Welt werden dort von heimtückischen AutorInnen als Versuchsobjekte ausgesetzt. Zurückgeworfen auf das, was ihre Kultur ursprünglich mal gewesen sein soll, stellt sich nun die Frage, ob in den meist männlichen Protagonisten noch genug steckt, um auch ohne Demokratie, Gewehre oder Fastfood zu überleben.
    Die Theater-AG zitiert gleich eine ganze Reihe solcher Figuren auf die Bühne. In diesen Rollen macht sich ein mittlerweile gut eingespieltes, gereiftes Ensemble breit. Sie zu sehen, ist eine echte Freude – denn offenbar fühlen sie beim Spielen ähnlich. Jede und jeder von ihnen kann sowohl die eigene Rolle als auch die Bühne füllen. Mit je eigenen Stimmen, je eigenen Gesten, je eigenen Haltungen verkörpern sie ihre Figuren.
    Namen zu nennen fällt mir daher enorm schwer. Was mich am meisten beeindruckte, war auch nicht eine Einzelleistung (von denen man viele nennen könnte), sondern dass ich das Gefühl hatte, ein echtes Team auf der Bühne zu sehen. Und dass sie die Bühne so auch wirklich zu ihrem Ort machten, gab uns im Publikum ja erst die Möglichkeit, zu lachen, zu staunen, zu grübeln.
    Überhaupt die Bühne: das klare Bühnenbild, die durchdachte Licht-Regie, die wirkungsvolle Ausstattung mit Maske und Kostümen sowie die vielleicht zündenste Idee – Filmmusik. An den Flanken spielte das Orchester in kleiner Besetzung fast die kompletten 60 Minuten. Ihre Musik war ein echter Soundtrack, war gewitzt arrangiert, mit Spannung und Timing gespielt. Die eh schon starken Schauspiel-Leistungen des auf größte Intensität hin gekürzten Stückes wurden damit so eng an die Bühne, die Geschichte und eben die Musik gebunden, dass echtes Theater entstehen konnte.
    Um eine solche Illusion hinzubekommen, braucht es Zauberer; und von diesen erzählt das Stück ja auch…

    Musicals

    Fein und stimmig inszeniert, entführte der Chor sein Publikum in die Welt der Musicals. Eingerahmt in die bekannten Lieder „Aquarius“ und „Let the sun shine in“ aus Hair, zeigte der Chor sein Können und sein Stimmvolumen in ausgewählten
    Stücken aus Westsidestory, Jesus Christ Superstar, Grease und Lalaland.
    Die Zuschauer konnten einen Chor erleben, der sich zusammengewachsen und gereift auf der Bühne präsentierte.
    Die Stimmung auf der Bühne sprang nahtlos auf das Publikum über und die Schüler eroberten die Herzen im Nu. Mit dem Lied „Let the sun shine in“ fand das Konzert einen fulminanten Abschluss.

     
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  • Peerspektiven

    Zum Oberstufenprojekt 2017, „Peer Gynt“

    Peer Gynt 01

    Die Bühne ist ein dunkler Ort, an dem drei Jugendliche eine Glasscherbe finden können, und an dem ein bisschen Licht reicht, um in ihr einen Diamanten zu erkennen.
    So erleben es die drei Peer Gynts, die in der Inszenierung von Andreas Bußmann und den SchülerInnen der Oberstufe aus dem Ibsen-Klassiker ein modernes Welttheater machen. Eineinhalb Stunden lang tragen sie die Zuschauer, gemeinsam mit Chor und Orchester, durch einen Gedankenstrom aus Orten, Gefühlen, Szenen, die erst am Ende soetwas wie ein Leben ergeben. Ihre Inszenierung erzählt von der Suche nach Identität. Sie dreht und wendet die Frage: Kann man ein Ganzes sein, ein ganzes Leben lang?

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  • Pygmalion (George Bernard Shaw)

    8. Klasse, 2017, Regie Geert de Vries

     
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  • Anatevka – Fiddler on the roof (Josef Stein/Jerry Bock)

    8. Klasse, 2016, Regie Geert de Vries/Hans Niessen

     
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  • Waldorfschüler bringen mit einer fulminanten Hasenjagd ihr Publikum zum Weinen – vor Lachen!

    HasenjagdDie Krimikomödie „Haltet den …Hasen“ von Daniel Stenmans gibt dem Theaterpublikum einen rasanten Einblick in das Verhalten ganz unterschiedlicher Typen, die in einem Hotel aufeinander treffen. Vor allem aber bietet sie die ideale Plattform für schauspielerisches Können und witzige Einfälle. Und davon gab es genug zu sehen bei den vier Aufführungen, die die Schüler der 11. Klasse der Waldorfschule Wangen bravourös auf die Bühne brachten. Sei es die Hotelchefin, deren Frisur sich von Szene zu Szene weiter auflöst, weil der Mitarbeiter eines Reisemagazins sie in Bedrängnis bringt, wenn er sie und ihr Hotel inkognito inspiziert. weiterlesen

     
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  • Haltet den … Hasen (Daniel Stenmans)

    11. Klasse, 2015, Regie Günther Hannes Hauptkorn

     
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  • Ein Sommernachtstraum (William Shakespeare)

    8. Klasse, 2015, Regie Andreas Bussmann

     
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  • Billy Elliot – I will dance (Lee Hall)

    11. Klasse, 2014, Regie Neil McCloskey

    Klassenspiel Billy ElliotZwei ausverkaufte Abende und langanhaltender Applaus eines begeisterten Publikums krönten am Wochenende die Theateraufführungen der 11. Klasse der Freien Waldorfschule Wangen. Frei nach dem Roman von Melvin Burgess hatten die Schülerinnen und Schüler ein ergreifendes Stück erarbeitet und auf die Bühne gebracht: „Billy Elliot“ erzählt die Geschichte eines englischen Jungen, der lieber tanzen will als zu boxen und dem es schließlich gelingt mitten im Trubel des tobenden Arbeitskampfes die Unterstützung seiner Familie zu gewinnen. weiterlesen

     
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  • Der kaukasische Kreidekreis (Bertolt Brecht)

    8. Klasse, 2014, Regie Geert de Vries

     
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  • Sofortige Erleuchtung inkl. Mehrwertsteuer (Andrew Carr / Günther Hannes Hauptkorn)

    11. Klasse, 2013, Regie Günther Hannes Hauptkorn

     
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